Results for category "Tier- und Artenschutzorganisationen"

Pro Wildlife

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Pro Wildlife möchte den Tier-, Natur- und Artenschutz zusammenführen, zu einem globalen Themenpunkt vereinen und ihn als allgemeines Ziel setzen. Dazu betreibt Pro Wildlife eine Sensibilisierung der lokalen Bevölkerung gegenüber dem Schutz von Wildtieren, trägt bei zum Erhalt ihrer Lebensräume und unterstützt diverse Hilfsprojekte.

Einsatzbereiche

Seit 1999 setzt sich Pro Wildlife für verbesserte Lebensbedingungen von Meerestieren, Säugern und anderen Tieren ein und startet immer wieder Petitionen, die sich für die Rechte dieser Lebewesen einsetzen. Darüber hinaus unterstützt Pro Wildlife seit 2006 die Arbeit des EAGLE Netzwerkes in Afrika, welches gegen Wilderei von Elfenbeinschmugglern, Affen- und Graupapageihändlern vorgeht. Viele Tiere verwaisen durch das Vorgehen der Wilderer, weshalb Pro Wildlife tatkräftig Waisenhäuser für Affen und Elefanten unterstützt und das in Afrika sowie in Asien.

Des Weiteren kämpfte Pro Wildlife 2018 für ein internationales Walfangverbot und leistet Aufklärungsarbeit zu Delfinarien, die Licht auf die Tatsache wirft, dass Delfine grausamen Treibjagden ausgesetzt werden und das nur zur „Belustigung der Massen“.

Ein weiterer wichtiger Pfeiler ist das Appellieren an Tourismusbranchen, welche Folgen der Elefanten-Tourismus hat. Ein Großteil der für den Elefanten-Tourismus genutzten Elefanten sind nämlich illegal beschafft worden und für die Elefanten selbst bedeutet dies ein Leben in Ketten und Qual. Dadurch konnte erzielt werden, dass Reiseunternehmen wie DER Touristik, Thomas Cook und TUI Reisen Elefantenreiten komplett abgeschafft haben.

Mellifera e.V.

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Der Verein Mellifera hat es sich zur Mission gemacht, Methoden zu entwickeln, um den Fortbestand der Honigbiene auch in nachfolgenden Generationen noch garantieren zu können.

Der Anlass für die Gründung des Vereins Mellifera e. V. war die ursprünglich aus Asien stammende Varroa-Milbe, die es zu bekämpfen galt, um ein großes Bienensterben zu verhindern. Parallel zur Vereinsgründung 1985 entstand die Imkerei Fischermühle als Lehr- und Forschungsimkerei. So kam es, dass Mellifera e. V. als erstes herausfand, dass man Oxalsäure gegen die Varroa-Milbe einsetzen kann. Darüber hinaus sorgte der Verein auch dafür, dass die EU 2003 ein Importverbot von Bienen und Bienenköniginnen erwirkte im Rahmen der sogenannten Bienenstock Kampagne. Diese sollte verhindern, dass der sogenannte Kleine Beutenkäfer nicht in andere Länder importiert werden und Bienenstöcke zerstören kann.

Angebote des Vereins Mellifera e. V.

Ein weiterer Schwerpunkt von Mellifera e. V. ist es, die Öffentlichkeit auf die Wichtigkeit der Bienenexistenz aufmerksam zu machen, weswegen der Verein auch eigene Zeitschriften zu dem Thema veröffentlicht und Projekte wie Bienen machen Schule und Respekt Insekt ins Leben gerufen hat. So lernt bereits die junge Generation einen verantwortungsvollen Umgang mit den Honigbienen.

Unterstützung des Vereins

Abgesehen von einfachen Spendenbeiträgen ist es bei Mellifera e. V. auch möglich, die Patenschaft für Blühflächen und Bienen zu übernehmen.

OceanCare

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Die 2011 von der UNO als Sonderberaterin zum Meeresschutz erklärte Hilfsorganisation OceanCare setzt sich für den Erhalt des Lebensraumes im Meer sowie für die darin beheimateten Tiere ein.

Seit 1989 betreibt OceanCare Forschungsreisen, die darauf abzielen, in Fischernetzen und anderen Geisterfischereigeräten gefangene Tiere zu befreien und Artenbestände zu zählen. Diese Informationen sowie von OceanCare erzielte Erfolge werden über den Online-Blog des Programms veröffentlicht.

Plastik verseucht die Meere

Zur Kontaminierung von Plastikmüll in den Meeren handelt OceanCare nach dem Prinzip:

Reduce (Reduzieren)

Aufgrund dessen, dass Plastik nicht einfach so ohne Weiteres und vor allem nicht ohne Folgeschäden für die Meereswelt aus dem Ozean gefischt werden kann, hat OceanCare seinen Fokus auf die Aufklärung über Plastik in den Meeren gelegt. Damit versucht OceanCare einen Wandel innerhalb des Denkens der Menschen zu erzielen, sodass künftig weniger Einwegplastik genutzt wird sowie die Kosmetikindustrie auf Mikroplastik als Bestandteil verzichtet.

Darüber hinaus fordert OceanClean die Veröffentlichung sämtlicher Materialien zur Produktion von Plastik von den Herstellern. Zur weiteren Reduzierung des Plastikmülls im Meeresraum drehte die Hilfsorganisation 2015 sogar einen Animationsfilm, der nicht nur in den sozialen Medien zu sehen ist, sondern auch an Bord der Fluggesellschaft Edelweiss Air. Durch Schulbesuche sowohl in der Schweiz als auch im Ausland appelliert OceanCare besonders an die Jugend, dafür zu sorgen, dass der Plastikgehalt in den Gewässern abnimmt. Des Weiteren wurde 2017 unter anderem auf Drängen von OceanCare in der Schweiz und in Deutschland eine Gebühr auf Plastiktüten von dreißig Cent verhängt.

Remove (Entfernen)

Nur, wenn die Menschen verstehen, weshalb der Plastikmüll so schädlich für die Meere, seine Bewohner und auch sie selbst ist, kann man sie dazu bewegen, die Ozeane und Strände zu säubern und so den Plastikmüll zu entfernen. In dem Sinne führt OceanClean zahlreiche Strandsäuberungsaktionen in Zusammenarbeit mit Schulen und der lokalen Bevölkerung durch.

Rescue (Retten)

Zusammen mit Hilfsorganisationen aus Frankreich, Südafrika, Großbritannien und den Malediven trägt OceanClean zur Rettung und Pflege von Meerestieren bei. So konnten viele Delfine, Schildkröten, Robben und Wale, die in Plastikmüll verfangen waren, befreit und aufgepäppelt werden.

Meeresbewohner brauchen eine Lärmschutzzone

Bedingt durch Ölplattformen, Marineschiffe des Militärs, Kreuzfahrtschiffe und Maschinen zur Erdölgewinnung wird es schnell ganz schön laut unter dem Meeresspiegel. OceanClean findet: zu laut. Grund dafür ist, dass die Meeresbewohner auf ihr Gehör angewiesen sind, sie benutzen es, um sich zurechtzufinden, Beutetiere zu finden und zu kommunizieren. Darüber hinaus hat die ständige Lärmbelästigung negative Folgen für das Immunsystem der Meerestiere und kann einen Gehörsturz verursachen. Dadurch sind die Meeresbewohner in Lebensgefahr!

OceanClean hat sowohl ein Erklärungsvideo, dass sich mit dem Problem des Unterwasserlärms auseinandersetzt, veröffentlicht, als auch einen Radiospot aufgenommen. Dieser lässt den Zuhörer den Lärm hören, dem die Meerestiere durchgehend ausgesetzt sind, und bittet um eine Reduzierung des Geräuschpegels.

Unterstützung

OceanClean kann unterstützt werden in Form von Spenden, Vermächtnissen sowie Patenschaften für Eisbären, Delfine und Wale.

Animal Happyend

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Der Verein Animal Happyend zur Rettung von Hunden aus Spanien und Ungarn in Not gibt den Vierbeinern mittels der Vermittlung eines Herrchens oder Frauchens eine neue Zukunft.

Als Yvonne Fiedler im Jahre 2005 Urlaub in Spanien machte, wurde sie zum ersten Mal direkt mit dem Leid der dort lebenden Straßenhunde konfrontiert, deren Leben oftmals schon durch den Tod in einem Hundezwinger vorherbestimmt ist. Um dem ein Ende zu setzen und so viele Hunde wie möglich zu retten, mobilisierte sie kurzerhand diverse Freunde, Bekannte und Gleichgesinnte, sodass der Verein mittlerweile mehr als 100 ehrenamtliche Helfer und Helferinnen vorzuweisen hat.

Vermittlung der Tiere

Bevor die Tiere an Personen aus ihrem Herkunftsland oder aus der Schweiz vermittelt werden können, müssen sie allerdings erst mittels einer umfangreichen medizinischen Versorgung aufgepäppelt, geimpft, kastriert und gechippt werden. Damit es möglichst für jeden Hund auch ein dazugehöriges Herrchen oder Frauchen geben kann, betreibt Animal Happyend darüber hinaus Öffentlichkeitsarbeit, die die ansässige Bevölkerung auf die Not und das Leid der Tiere aufmerksam machen soll. Dies geschieht unter anderem auch durch Radiobeiträge, in denen nicht nur auf die Not der herrenlosen Hunde eingegangen wird, sondern auch auf eine artgerechte Tierhaltung.

Die Station Ungarn Kecskemét

Seit 2009 gehört die Station Ungarn Kecskemét, ein Tierheim für Hunde in Ungarn, zum Programm von Animal Happyend. Damit die herumstreunenden Hunde aus der Umgebung auch tatsächlich im Tierheim ankommen können und nicht in eine der Tötungsanstalten gebracht werden, hat der Verein ein Abkommen mit der Stadt Kecskemét geschlossen, dass Streuner zu ihnen ins Tierheim gebracht werden sollen.

Noch im selben Jahr wurde eine „Tierpolizei“ geschaffen, die Hunde aus Tierquälerei befreit und diese sowie zurückgelassene Hunde ins Tierheim bringt.

In Kooperation mit unterschiedlichen Tierärzten werden des Weiteren Kastrationswochen angeboten und im Tierheim besteht die Möglichkeit, dass Hundebesitzer ihre Tiere zu einem vergünstigten Preis chippen lassen können. Darüber hinaus werden Hundebesitzer, die sich dringende Tierarztbesuche nicht leisten können, vom Tierheim und Animal Happyend unterstützt.

Zur Steigerung der Chance, dass einer der Hunde ein neues Zuhause findet, wird jeden Samstag ein Besuchstag im Tierheim abgehalten.

Die Station Refugio Perros Abandonados

Dezember 2019 stieß Animal Happyend auf ein von einer Deutschen geleitetes Tierheim in Los Belones in Spanien und sogleich entstand eine rege Zusammenarbeit zwischen den beiden Tierrettungsorganisationen. Auch Katzen seien in dem Tierheim willkommen. Sie und die Hunde werden an Besitzer in Spanien, der Schweiz und Deutschland vermittelt.

Unterstützung

Interessenten an der Unterstützung von Animal Happyend können dies per privater Geld- oder Materialspende, Futter- und Hundepatenschaften, einer Materialspende, Futter- und Hundepatenschaften sowie der Adoption eines der Tiere tun.

World Wide Fund for Nature – WWF

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Die Stiftung World Wide Fund For Nature, auch kurz WWF genannt, ist die wahrscheinlich größte Hilfsorganisation, die sich für den Erhalt natürlicher Lebensräume, den Fortbestand diverser Tierarten sowie den Schutz natürlich vorkommenden Ressourcen der Erde einsetzt.

Gegründet wurde der WWF im Jahre 1961 in der Schweiz mit einem schwarz-weißen Panda als Markenzeichen. Seither bemüht sich die Stiftung, so vielen Tierarten wie möglich eine lebenswerte Existenz zu ermöglichen.

Der Panda

Neunzehn Jahre nach der Gründung der Stiftung begann der WWF dafür zu sorgen, dass Pandaschutzgebiete geschaffen und ausgebaut werden. Damit den Pandas zumindest ein Teil ihres Lebensraumes erhalten bleibt, setzt sich der WWF dafür ein, dass der chinesischen Bevölkerung Öfen zur Verfügung gestellt werden, die weniger Holz zum Verbrennen benötigen. Darüber hinaus bildet die Hilfsorganisation Parkwächter zum Schutz der Tiere aus.

Dieses Vorgehen scheint Wirkung zu zeigen, denn der Panda gilt nun nicht mehr länger als gefährdete, sondern „nur“ noch als verletzliche Tierart.

Die Gorillas

Viele Gorillas sind bedroht von Wilderei, weswegen der WWF aktive Aufklärungsarbeit leistet sowie Wildhüter und Anti-Wilderer Einheiten ausbildet. Darüber hinaus hat die Stiftung mit der Schaffung des Virunga Nationalparks einen sicheren Hafen für Gorillafamilien geschaffen. Auch setzt der WWF Firmen, die um ihres eigenen Nutzens willen das Zuhause der Gorillas zerstören wollen, unter Druck mittels Petitionen und zähen Verhandlungen.

Der Biber

Heutzutage hat der Biber keine natürlichen Feinde mehr. Den einzigen, den er zu fürchten hat, ist die Infrastruktur. Immer wieder werden Biber bei dem Versuch, eine Bundesstraße zu überqueren, überfahren. Daher ist es umso wichtiger, dass die natürlichen Gewässer, die den Lebensraum des Bibers darstellen, geschützt werden. Des Weiteren hat der WWF sogenannte Biberlehrpfade kreiert, Rundwege, auf denen Kinder spielerisch mehr über den Biber und seine Wichtigkeit erfahren können.

Unterstützung

Unterstützt werden kann der WWF in Form von Spendengeldern und Mitarbeitern.